Es wird immer wärmer und die Sonne strahlt von früh bis fast zehn Uhr. Die Zeit an der auch die Kinder früher aufstehen. Das hatte ich in meinem Experiment nicht bedacht, sodass es oft so war, dass Melvin eine Stunde früher auf der Matte stand wie gewohnt. Das war natürlich für mein Vorhaben am Morgen nicht zuträglich und so verschob ich die 10 Minuten Auszeit auf abends. Ich habe Hörbücher gehört. Dennoch muss ich sagen, dass es mir recht schwer fällt einfach mal nichts zu machen oder einfach nur fernsehen zu schauen. Das mache ich so gut wie nie. Alles muss sinnbehaftet und produktiv sein. Deshalb entschied ich mich auch für das Experiment. Eigentlich müsste ich das nächste Woche nochmal machen, nur ohne irgendetwas zu tun – also auch kein Hörbuch. Einfach mal GARNIX! Geht das?

Und nächste Woche? Die Folgewoche soll traumhaft (heiß) werden. Mein Motto: Jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Das wäre auch etwas für letzte Woche gewesen. Da habe ich es auch durchgezogen. Nur was mache ich, wenn es mal regnet? Ich denke, dann werde ich mir eine Ausnahme verschaffen, weil nicht nur ich nass werde, sondern auch mein Sohn. Hoffen wir auf Sonne :-)

Diesmal habe ich nicht gedacht: “Was koche ich diese Woche?” sondern “Was habe ich im Schrank an Essensmöglichkeiten und was brauche ich gegebenenfalls noch an Zutaten dafür!” Lediglich 20 Euro habe ich diese Woche für die Kocherei mit Frischem ausgegeben (ausgenommen Getränke) und meine Küchensschränke sind wieder übersichtlicher! Ich könnte es sogar nächste Woche noch fortführen, da wir abends zweimal zum Essen eingeladen wurden.
Leider habe ich beim aussortieren doch bemerkt dass das ein oder andere abgelaufen war. Also für die Zukunft gilt: Öfter mal den Schrank umräumen und die neu eingekauften Packungen nach hinten räumen und die alten nach vorne – oder besser noch: Direkt verarbeiten :-)

Für nächste Woche habe ich mich entschieden das Thema: “Jeden Tag 10 Minuten früher aufstehen und die Zeit für mich nutzen” zu wählen. Ich habe zwei neue Bücher, die sehr interessant sind. Momentan ist es nicht mehr so kalt. Vielleicht kann ich die Zeit sogar beim Sonnenaufgang genießen. Mal sehen.

Und euch allen eine wundervolle neue Woche!

schnitzeljagd

Es war eine aufregende Woche! Ich liebe Überraschungsspielchen :-)
Mein Mann hatte einen Wunsch, den ich ihm erfüllen wollte – eine neue Fotokamera. Es gab Lieferverzögerung. Mir schwarnte, diese Woche die Schnitzeljagd nicht machen zu können. Aber dann kam sie doch an. Juhu. Mein Plan war, ihm ein Rätsel zu stellen. Durch Fragen muss er auf ein Lösungwort kommen und dahinter befindet sich das “Versteck” der Überraschung. Gleich am Montag nach der Arbeit lief ich durch das Zentrum von Hennef und schrieb mir Fragen auf, wie: “Gesucht wird das zweite Wort auf den blauen Schirmen vorm Wirtshaus. Setze den dritten Buchstaben an Position XY von Wort 2″ usw. So sollte er durch Hennef wandern mit den Fragen und peu á peu die Wörter vervollständigen um so an die Überraschung zu gelangen. Ich hatte nach einer halben Stunde alles zusammen, um das Rätsel zu erstellen. Ziel war das Schließfach im nahegelegenen Supermarkt.
Nachdem sehr spontan die Kamera doch ankam, musste ich mich beeilen, um das Rätsel fertig zu stellen. Ich wollte es noch am selben Tag machen, weil  sich mein Plan sonst erst wieder am Montag realisieren ließe. Leider regnete es den ganzen Tag. Keine schöne Vorraussetzung für eine Schnitzeljagd im Freien. Na gut – trotzdem – ich wollte es durchziehen. Ich packte mein Blatt mit dem Rätsel in einen noch unverschlossenen Umschlag. Darauf klebte ich ein Snickers mit der Aufschrift: “Wenn´s mal wieder länger dauert” :-) . Nun musste ich die Überraschung zum Ziel bringen. Ich öffnete ein Schließfach in dem Supermarkt und schloss darin die Kamera ein. Der Schlüssel klebte ich auf mein Rätsel. Titel des Rätsels war also: “Wofür ist der Schlüssel?” Schöner wäre gewesen: “Löse das Geheimnis dieses Schlüssels” aber für nette Ausformulierungen hatte ich definitiv keine Zeit mehr :-) Die Schließfachnummer konnte er unter einer (meiner) telefonischen “Hotline” als letzte Aufgabe erfragen. Nun klebte ich das Kuvert zu und steckte ihn samt den energiebringenden Schokoriegel zur Stärkung für das Rätsel in eine wasserdichte Schutzhülle. Dann suchte ich sein Fahrrad auf, welches am Bahnhof stand und womit er normalerweise auf direktem Wege nach Hause radelt. Diesmal sollte er an einer Stange ein festgeklebtes und geschütztes Kuvert vorfinden, welches ihn erst durch Hennef und erst samt Kamera nach Hause führt. So mein Plan. Als alles installiert und fertig war holte ich meinen Sohn vom Kindergarten ab. Ich wollte dieses Kuvert zeitlich so kurz wie möglich an seinem Fahrrad kleben, denn was ist, wenn das – aus welchem Grund auch immer – ein Fremder abnimmt??? Er könnte das Rätsel lösen und am Ende alle Schließfächer mit dem Schlüssel ausprobieren. Dann wäre die Kamera weg. Es waren noch drei Stunden bis er am Bahnhof ankäme und der Gedanke an den Worstcase, machte mich sehr nervös. Mein Sohn bekam am gleichen Nachmittag Besuch samt der Mutter, so konnte ich das Kuvert also nicht später anbringen. Na gut – wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wird schon nichts passieren.

Kurz vor halb sechs schrieb ich ihm eine Nachricht auf´s Handy: “Gleich wird´s lustig für dich :-) ” Es kam noch ein “Wieso?” zurück, aber darauf wollte ich nicht antworten. Ich wollte nur, dass er das Kuvert direkt mir zuordnet und nicht einfach wegwirft. Drama! Es regnete immernoch. Einige Minuten später kam er naß zur Tür rein. Ich konnte es nicht fassen. Was ist wohl schief gelaufen? Panisch lief ich zu ihm und betrachtete sein Fahrrad. Kein Kuvert dran. “War da was am Fahrrad?” “Nein” sagte er! Mir wurde heiß und kalt. Kurz danach meinte er: “Doch” und lachte “Ich habe direkt in meine Tasche gesteckt. Die Überraschung war wohl das Snickcrs, oder?” Nachdem ich mich vom Schock erholte, dass er doch das Kuvert hatte, hatte ich diese Möglichkeit nie in Erwägung gezogen, er würde das Kuvert einfach nicht aufmachen. Er redete sich dadurch raus, dass es stark regnete und er schnell nach Hause wollte. Außerdem hatte er gedacht, es ginge nur um den Riegel. ich ärgerte mich, den Riegel angebracht zu haben – das war doch nur ein spaßiges Beiwerk. Und ich ärgerte mich, dass es nicht funktioniert hatte. Aber gut – Pläne können schief laufen und so las er das Rätsel im Wohnzimmer. Als der Besuch sich auf den Heimweg machte, fuhren wir zusammen nach Hennef rein und er löste das Rätsel. Dennoch tat die misslungene Schnitzeljagd seiner Freude über die Kamera keinen Abbruch. Beim nächsten Mal werde ich noch mehr alle Eventualitäten abwägen :-) Bei meiner letzten Schnitzeljagd musste er durch halb Köln und auch Verkäuferinnen mussten mitmachen. Es war wesentlich aufwändiger und hatte funktioniert. So ist es manchmal im Leben :-)

Nächste Woche wird es hoffentlich weniger aufregend. Ich entschied mich für ein Thema, welches ich nicht aufgeschrieben habe und ich spontan reinnehme. Heute morgen kam ein Bericht im Radio über die vielen Lebensmittel, die man im Privathaushalt wegwirft. Das brachte mich auf die Idee in der nächsten Woche “Küchenreste-Essen” zu machen. Ich habe viele Linsen, Reis, Rotkohlgläser, Kokosmilch,
Paniermehl usw. im Schrank. Ich werde alles in der kommenden Woche verbrauchen und nur danach das Essen wählen. So wird es im Schrank wieder überschaubarer und ich laufe keine Gefahr, dass Produkte in der letzten Reihe ablaufen :-)

Wünsche Euch einen tollen Wochenstart! Bis nächste Woche!

sowenigverpackungwiemöglichDiese Woche hat sich sehr gut mit der letzten ergänzt. Umweltbewusst einkaufen, oder anders gesagt, so wenig Verpackungsmaterial einkaufen wie möglich, funktioniert mit viel frischen Waren und wenig Fertigprodukten, die oft zweifach eingepackt sind. Mein Plan war folgender:

  • Viel loses Gemüse und Obst, Großpackungen kaufen bei langhaltende Lebensmitteln wie Müsli (Ja, diese Woche darf ich wieder fertig gemischtes kaufen :-) )
  • Glas dem Plastik vorziehen wie bei Wasser, Joghurts oder Milch
  • und die Frischetheke der Kühltheke Vortritt gewähren

Diese Aufgabe führte mich mal wieder zu meinem Lieblings Bio-Supermarkt einige Kilometer entfernt. Dort konnte ich meinen Plan am erfolgreichsten realisieren. In klassischen Supermärkten und Discountern ist alles sehr massig verpackt, sogar Gemüse. Mir wurde sehr bewusst, wie viel Verpackung ich sonst so kaufe und wie schwer es war, darauf zu verzichten. Ganz zu verzichten hätte nicht funktioniert und das war auch nicht mein Ziel. Ich konnte meinem Sohn nicht seinen Lieblingsjoghurt im Plastikbecher verwehren und auch Nudeln, Reis und Quark sind einfach nötig für meine Küche. Dafür gab es keine Alternative in Glas oder Papier. Dennoch kann ich rückblickend sagen, dass ich zukünftig nicht so rigoros einkaufen werde, aber öfter zum umweltbewussteren Alternativprodukt greifen werde. Natürlich ist es teurer. Dennoch: “Du bist was du isst” und durch mein Experiment in der letzten Woche und in dieser, aß ich eindeutig gesünder, bewusster und musste kein übrig gebliebenes Lebensmittel wegwerfen.

In der nächsten Woche lasse ich alles sacken und entscheide mich aus aktuellem Anlass für folgendes Experiment:
19.) Eine Woche Zeit nehmen, um für meinen Mann eine Schnitzeljagd vorzubereiten

Bis nächste Woche!

eine Woche alles frisch kochen
Am Anfang dieser Woche kam zufälligerweise ein Beitrag bei BR alpha ein Beitrag mit dem Titel: “Weniger ist besser!” Dieser Beitrag wurde wie folgt beschrieben: “Die Erfahrung von Mangel und Verzicht sitzt tief in unserem Gedächtnis. Deswegen siegt heute oft die Gier über die Vernuft: “immer Mehr” und “Immer Billiger” liegen im Trend. Doch den echten Preis für billige Nahrung zahlen unsere Umwelt, Tiere und Pflanzen, arme Arbeiter in den Anbauländern und nicht zuletzt wir, die Verbraucher, weil uns maßloses Billig-Essen krank macht.” (Zitat br alpha)

Das gab mir noch die letzte Motivation, warum ich eine Woche durchhalten möchte! Und es klappte prima. Mit ein wenig Vorplanung und Disziplin kam jeden Tag frisch gekochtes ohne Fertigpackungen auf den Tisch. Die Herausforderung ist auch, dass es dem Rest der Familie schmeckt.

Ich backte Brot für die folgenden Tage als Basis. Bis zum Abendessen gab es selbstgemachtes Hirsemüsli (oder eigens gemischtes normales Müsli), das Brot und Obst und Nüsse für Zwischendurch. Für die Abende entschied ich mich für Gemüsepfannkuchen mit einer Frischkäse/Schmand-Creme, eine Gemüsesuppe, Ebly mit Gemüse, ein deftig/sättigen Salat mit Käse und Ei, und gegrillten Lachs in Alufolie. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, jedoch erfordert es mehr Planung. Ich koche auch sonst selten mit Fertigprodukten, doch wenn es schnell gehen muss und ich die Zeit vergessen habe, sind Nudeln, Kroketten oder ein fertiger Joghurt einfach schneller “reingeworfen”. Mit einem Wochenplan war das zeitlich sehr gut umsetzbar und ich verzichtete so auf ungesunde Snacks und Süßigkeiten zwischendurch. Außerdem aß ich bewusster und qualitativ besser. Nun stand das Pfingstwochenende an und mit ihm ein Besuch bei meiner Oma. So hatte ich die letzten zwei Tage der Woche keinen Einfluß mehr auf das Essen. Um das Experiment dennoch abzuschließen, füge ich mindestens die ausstehenden zwei Tage noch der Folgewoche an.

Und da diese Fortsetzung sich mit folgendem Experiment ergänzt, entscheide ich mich in der kommenden Woche für folgendes Experiment: “So wenig (recyclebares) Verpackungsmaterial wie möglich einkaufen.” Ich bin gespannt.

Ich wünsche euch ein wundervolles Pfingstwochenende!

Von wegen… das war bisher meine größte Herausforderung! Meine sonstigen Vorsätze waren Aufgaben. Für meinen Vorsatz – viel mit der linken Hand zu machen – musste ich permanent dran denken. Das klappte nicht wirklich. Und wenn es geklappt hat, war alles nur langsamer. Frustrierend. Mir fiel zudem auf, wieviel auf Rechtshänder getrimmt ist wie das Autofahren oder die Schere. Meine Intension dieses Experiments war, auch die andere Gehirnhälfte mehr zu aktivieren. Um das zu erreichen, müsste ich dieses Experiment jedoch noch weiter ausgedehnen mit weiteren Übungen. Naja, abgehakt. Ich blicke nach vorne mit folgendem Thema:

2.) Eine Woche auf Fertigprodukte verzichten

Damit meine ich, dass ich nur unverarbeitete Produkte verkochen werde. Ein Beispiel: Kartoffeln – ja, fertige Nudeln –  nein. Selbstgemixtes Müsli – ja, fertig gekauftes Müsli – nein. Für morgen muss ich improvisieren, da ich noch nicht dafür voreingekauft habe. Aber einen Tag komme ich mit meinen Vorräten hin. Ich bin gespannt. Das ist sicherlich auch ganz gesund. Es ist eine nette “Zusatzstoffe”-Kur.

Wünsch euch eine schöne Woche!

hoerbuchDa ein Hörbuch einfacher ist, in meinen Alltag zu integrieren, habe ich mich dafür entschieden und hangelte mich durch das Hörbuchportal meines Vertrauens. Aber diesmal suchte ich nicht in den üblichen Kategorien, sondern Themen wie Fantasy, Thriller, Mittelalter oder Audiomagazine. Au backe… Ich habe mich durchgeklickt und viele Bücher sind einfach durch deren Länge innerhalb einer Woche nicht umsetzbar gewesen. So blieben nur noch die Audiomagazine und entschied mich für eine “Brand eins”-Produktion. Das könnte ich durchhalten und es begann sogar interessant. Die Zielgruppe ist jedoch eine ganz andere, obwohl es doch mehr für mich interessant war, wie ich anfangs dachte. Nun kenne ich die führenden Marken von Skipistenbullis, den Markenaufbau einer Biermarke, die Gepflogenheiten des Coca Cola Konzerns oder die nordkoreanische Perfektion am Skulpturenmarkt :-) . Es war okay und ich bereue es natürlich nicht, auch wenn ich bei fesselnden Themen im Ohr meine die Zeit während  meiner Joggingrunde schneller vorbei geht. Heute waren die sechs Stunden zu Ende gehört. Fazit: Ja, Audio-Magazine sind je nach Thema eine schöne Alternative zu Musik und Romanen.

Und wie geht es nächste Woche weiter? Ich entschied mich für:
25.) Eine Woche lang viel mit der linken Hand machen (Zähne putzen, Computermaus bedienen, kochen…)
Allerdings gibt es eine Einschränkung: Es darf meine Arbeitsgeschwindigkeit nicht behindern. Wenn ich im Graphikprogramm filigrane Grafiken erstellen muss, dann werde ich es mit rechts machen – und Tennis spielen auch :-)

Also wenn ich mich genau nach dem Titel der Mottowoche halte, so habe ich es nicht geschafft. Ich bezog mich auf meinen kompletten Alltag, wobei ich auf der Arbeit nie ein nein bei mir bemerkt habe. Im Arbeitsleben ist es eher schwierig nein zu sagen (Dem Kommentar vom vorherigen Beitrag von Reinhard stimme ich völlig zu) Als ich meinen Kollegen von meiner Mottowoche erzählte, zählten sie spaßeshalber alles auf, was sie von mir brauchen. Da fiel mir die Zweideutigkeit meines Mottos auf. Mein Experiment belief sich mehr auf den privaten Bereich – nämlich mit Kind.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen Artikel gestoßen, der besagte: Wenn man mehr als dreimal am Tag “Nein” sagt, verfehlt es bei Kindern die Wirkung. Diesen Vorsatz nahm ich mir seit jeher vor. Für diese Woche wollte ich das reflektieren und verbrachte die ersten beiden Tagen erstmal damit, mir meiner unbewusten und spontan gesagten “neins” zu meinem Sohn bewusst zu werden. Ich kam zu folgendem Ergebnis von unterschiedlichen “Nein”-Situationen.

Erstens – Die Nachfrage:
“Mama, ist mein Auto noch im Kindergarten?” Ich: “Neee, habe ich in den Rucksack gepackt”
Zweitens: “Panik”-Situationen:
Die Zunge meines Sohnes wanderte doch tatsächlich in Richtung Tankdeckel, obwohl er doch seine orale Phase schon längst hinter sich gelassen hatte. Ohne nachzudenken, folgte das “NEEEEIIIINNN” mit einem “giftig” als Nachdruck.
Drittens:  Die “darf-ich”-Frage 
“Mama, darf ich noch eine Schokolade?” Ich: “neee Schatz, morgen wieder. Das ist genug” 
Viertens: Die “Ich-mache-quatsch”-Situation
“Kuck, ich kann den Schwamm voller Wasser aus der Badewanne werfen Mama!” Ich: “Nein, was soll das denn?”

Das waren meine unterschiedlichen Nein-Aussagen, die ich jedesmal anders betont oder ausgesprochen habe. Mein “neee” mit einem langezogenem “e” ist harmlos und kann deshalb auch einfach gestrichen werden. “Mama, darf ich noch eine Schokolade?” Ich: “Ja, morgen wieder – wie immer. Du kannst gerne Knäckebrot oder Banane haben” So reagierte ich auf diese oder ähnliche Situationen dann ab Tag drei. Ich war stolz :-)
Die “Panik-Neins” finde ich wichtig, denn er reagiert sofort darauf und lässt direkt ab. Diese dürfen nicht sehr oft kommen. Bei mir inzwischen im fortgeschrittenen Kindesalter vielleicht einmal die Woche. Bei der “Ich-mache-quatsch”-Situation gab es ab Tag drei noch Verbesserungspotenzial. Anstelle eines “Neins” verwendete ich mein Ersatzwort “Stop” oder ein mit Nachdruck gesagtes  ”Melvin, das möchte ich nicht”. Diese Situation bringt keinen in Gefahr und jede Panik ist sinnlos.
Die einfache Nachfrage wie an dem “Ist mein Auto noch im Kindergarten?” verzichtete ich laut Vorsatz auch auf das “nein” und erklärte direkt die Lösung. “Das Auto was du suchst ist im Rucksack”. Warum nicht :-)

Um ehrlich zu sein, hatte ich gedacht die Woche wäre aufschlußreicher. Im Nachhinein war es unspektakulär, weil Melvin dafür einfach schon zu alt ist. Es ist nicht mehr so nötig. Naja, vielleicht wird Woche drei mit folgendem Motto interessanter:

Punkt 12: In einer Woche ein Buch lesen (hören), welches ich sonst nie lesen würde
Das passt diese Woche super, denn ich höre momentan beim laufen wieder viel und oft anstelle von Musik Hörbücher. Nun krame ich mal in meinem Hörbuch-Online-Shop des Vertrauens nach Kategorien, die ich sonst nie kucke. Ich bin gespannt…
Wünsch euch einen schönen Start in die Woche!

WasserGeschafft! Wenn auch mit Erinnerung durch ständige Präsenz einer Wasserflasche. Das sollte ich unbedingt beibehalten. Die Woche hatte ich im Nachhinein ganz gut ausgesucht, da es endlich wärmer wurde und es mir so leichter fiel.  Jedoch habe ich gesehen, dass es viele Hilfen gibt. Da gibt es Apps wie AquaPlan oder den Trink-Wecker die per Smartphone erinnern, oder eine solche Trinkerinnerungs-Armbanduhr. Man mag es kaum glauben :-)
Ich habe jedoch nichts davon benutzt. Es hat auch so geklappt mit jeder Zeit ein Glas vorm Computer (Vorsicht vorm Umkippen :-) ) und eine Flasche mit Glas in zu Hause in den hauptsächlichen Aufenthaltsräumen.
Weil es menschlich ist, etwas nur das 100% durchzuziehen, wenn man einen Grund dafür hat, bin ich nochmal alle Gründe durchgegangen, warum ich überhaupt viel trinken sollte und kam auf folgende, motivierende fünf Punkte:
1. Transport von Nährstoffen, Enzymen, Vitaminen etc.
2. Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper
3. Verdauungsfördernd
4. Bei Wasser auf nüchternem Magen soll der Körper mehr Kalorien verbrennen pro Tag
5. Optimaler Stoffwechselvorgang

Damit auch die nächste Woche herausfordernd wird, habe ich mich für folgendes Motto entschieden:
“Eine Woche lang nicht nein sagen”. Es ist deshalb so herausfordernd, da mein kleiner Nachwuchs gerade wieder seine Trotzphasen von Zeit zu Zeit aktiviert. Umso mehr muss ich aufpassen, alles positiv zu formulieren.

T-Shirtdesign-MelvinUm ehrlich zu sein: Die Eintragungen jeden Tag vermisse ich schon. Eine Woche ist eine Ewigkeit, wenn ich sonst jeden Tag aktiv war. Und ich hätte sogar jeden Tag was eintragen können. Das bedeutet, die guten Taten sind schon richtig eingebrannt :-)

Aber die T-Shirt Aktion war ein nettes Projekt und nun hatte ich das Vorhaben endlich umgesetzt.
Für meinen Sohn wollte ich Shirts gestalten. Ich habe paar Entwürfe gemacht und mich dann für zwei Varianten entschieden.

Los ging´s mit ein paar Überlegungen nach Inhalt und natürlich dem Layout. Das Meiste hatte ich verworfen und bin bei zwei Finalisten hängengeblieben.

Beim ersten T-Shirt habe ich mich für zwei unterschiedliche Inhalte entschieden.  Hinten steht: Melvin *Wingenshof Crew* EST. 2009 und vorne: “Alles echt an mir” in Stempelform :-)
“BayerischNordrhein-Westfälische Co-Produktion” ist der Rückentext des zweiten T-Shirts. Ich habe das ganze grafisch mit zwei Wappen-Herzchen unterstützt.

individuellesKinderShirt

Anfang der Woche stand also das Layout und ein T-Shirt Dummy in digitaler Form. Ich habe mich umgehört, ob es in der Nähe eine gute Textiliendruckeri gibt und mir wurde Stiefelhagen-Textildruck in Troisdorf/Spich empfohlen. Für mich praktisch zu erreichen, wenn ich zum Tennis fahre. Die Antwort erfolgte unverzüglich und am nächsten Tag der Rückruf. Meine Daten musste ich für die Druckmaschinen noch optimieren. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, auf was man achten sollte. Er bot mir an, mein eps für mich kostenfrei zu überarbeiten. Das nenne ich Service! Allerdings habe ich es nicht angenommen – schließlich wollte ich es selbst lernen. Ich hatte mich bisher dran gehalten was ich an T-Shirts gesehen habe und dachte, alles ist möglich. Ist es im Grunde auch, jedoch nicht bei einem Einzelstück rentabel. Also vereinfachte ich mein Motiv eines T-Shirts so, wie das Bild es zeigt. Das Herz-Shirt werde ich erstmal noch nicht drucken lassen. Das Feedback meiner überarbeiteten Version folgte prompt und nun geht es in Druck. Er bestellt auch ein T-Shirt und nächste Woche kann ich es abholen.
Ich denke, ich werde nun öfter T-Shirt bei ihm drucken lassen. Ist witzig und individuell :-)

 

Und nun… was steht nächste Woche an: Ich entschied mich für:
“Eine Woche lang jeden Tag 2 Liter trinken” Das wird nicht einfach. Ich vergesse es einfach oft. Aber nachdem es nun endlich wärmer wird, kann ich mir das für den Sommer schonmal antrainieren. Ich spreche hier auch nicht von Kaffee, sondern ausnahmslos 2 l Wasser am Tag. Mein morgendlicher Kaffee würde ich noch dazurechnen. Ich sehe mich jetzt schon alle daumenlang auf die Toilette rennen :-) Macht doch einfach mit nächste Woche?! :-)

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